Fahrten

Pfadfinder in diesem Jahr „ganz oben“ – Im Sommerlager auf der Wasserkuppe/hess. Rhön

Sommer 2012

 Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover (das sind die ältesten Pfadfinder) brachen in diesem Sommer zu einem gemeinsamen Stufenlager auf die Wasserkuppe in der Rhön auf.

 Da der Zeltplatz mit dem schönen Namen „Camp ErNa“ auf der 950 m hohen Wasserkuppe von öffentlichen Verkehrsmitteln relativ abgeschnitten war, reiste die Gruppe zum Teil mit der Bahn, zum Teil mit PKW an. Um die Bahnfahrer für die vergleichsweise anstrengende Anreise zu entschädigen, waren die Autofahrer nicht faul und hatten bei deren Eintreffen bereits alle Zelt aufgebaut. „ErNa“ steht übrigens für „Erlebnis Natur“.

Was dieses Naturerlebnis nun ausmacht, darüber kann man geteilter Meinung sein. Für den Zeltplatzbetreiber hieß das in erster Linie „kein Strom“. Damit kommt der Pfadfinder üblicherweise klar: Die Taschenlampe ist immer dabei, gekocht wird sowieso auf Gaskochern und – naja, wir sind ja ehrlich – das Smartphone kann man über die Autobatterie aufladen.

Die Gruppe hatte hinsichtlich des Wetters ungefähr die beste Ferienwoche – Ende August – erwischt, und da sie allein auf dem kleinen Zeltplatz war, konnte sie es sich dort nach Herzenslust gutgehen lassen.

Es gab in der Umgebung einige Sehenswerte Ausflugsziele. Allein schon das noch nicht mal einen Katzensprung weit entfernte Radom, eignete sich wundervoll für kleine Spaziergänge, da man von dort aus beim Paragliding zusehen und einfach nur die wunderschöne Aussicht genießen konnte. Des Weiteren begegnete man dort vielen neuen Menschen, was ein Kernpunkt des Pfadfinder-Seins ist. Direkt neben dem Platz befand sich der Segelflugplatz der Wasserkuppe, auf dem Segler im Minutentakt starteten und landeten und beim Landeanflug einen malerischen Kreis über den Zeltplatz zogen.

Höhepunkt des Lagers war wahrscheinlich die gemeinsame Sonnenaufgangswanderung, zu der alle, bewaffnet mit heißem Kaffee und Tee in Kannen, Keksen und selbstgebrannten Mandeln, in nächtlicher Dunkelheit aufbrachen. In die Morgendämmerung hinein ging es zum „Pferdskopf“, der einen besonders guter Ausblick versprach. Ein bisschen Geduld in der morgendlichen Kühle bei stärkerem Wind musste man noch aufbringen. Einige gingen dem Problem aus dem Weg, indem sie sich einfach ins Gras zum Schlafen legten, bis die Sonne endlich über den Horizont kletterte. Mit den obligatorischen Fotos vom Gipfelkreuz ging es anschließend zurück, um zunächst ein wenig Schlaf nachzuholen. Am späten Vormittag trafen sich dann alle zum gemeinsamen Brunchen wieder. Ein weiteres Ausflugsziel war das Freibad in Fulda, welches an eine Stadtbesichtigung gekoppelt war.

Auf dem Platz gab es auch genug Beschäftigung. Eine Tischtennisplatte sorgte für Belustigung aufgrund der mangelnden Fähigkeiten einiger Teilnehmer. Jedoch wurde nach „Pfadfinder-Manier“ nicht lange gelacht, da jeder dem Anderem hilft, sondern kurzerhand ein kleines Trainingscamp eröffnet.

Aufgrund des wunderschönen Wetters, war das Sonnen auf der großen Wiese auch sehr beliebt. Nur doof, wenn man dabei hinterhältig mit eiskaltem Wasser geweckt wurde. Dann hieß es Jungen gegen Mädchen, obwohl letztere deutlich besser vorbereitet waren. Und am Ende verbündeten sich beide Parteien gegen die Leiter.

Ein weiteres „Naturerlebnis“ bestand in dem Backhaus des Zeltplatzes „à la Hänsel und Gretel“. So konnten zum Abendbrot zwei riesige Pizzableche serviert werden.

Die Abende wurden regelmäßig, wie es sich bei Pfadfindern gehört, am Lagerfeuer verbracht. Es gibt nichts Schöneres als die Tage mit Freunden, die man schon so lange kennt Abends am Feuer ausklingen zu lassen.

Auch Neuzugänge sind bei uns immer Herzlich willkommen!

Gruppenstunden

Wölflinge
Donnerstags, 17:30 bis 19:00 Uhr

Jungpfadfinder (Juffis)
Montags, 18:00 bis 19:30 Uhr

Pfadfinder
Montags, 19:30 bis 21:00 Uhr

Rover
Dienstags, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr